40 Jahre Börse - Eine Chronik

*|Eine Chronik

Die Idee für die börse entstand in einer "Szenenkneipe" namens Impuls.

1972:

sprach sich der Kulturausschuss der Stadt Wuppertal einstimmig für die Einrichtung eines Kultur- und Kommunikationszentrums aus.

1974:

Eröffnung der börse am Viehhof

1977:

die börse brennt aus bis heute ungeklärten Gründen ab und wird zerstört. Nach dem Brand wird die börse auf Privatwohnungen verteilt.

1978:

Die börsianer ziehen in den Hofkamp 84

1979:

Der Wiederaufbau des Gebäudes Viehhofstraße beginnt.

1980:

Richtfest am Arrenberg

CDU will der börse wegen angeblicher linksextremer Aktivitäten den Geldhahn zudrehen

1981:

die börse zieht vom Hofkamp wieder in die Viehhofstraße, offizielle Eröffnung des Gebäudes und gleichzeitig Besucherrekord

1983:

Übergriffe von Rechtsradikalen auf börsen-Mitarbeiter. Börsen-Ereignisse (Krawalle, Verhaftungen im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Rechtsradikalen etc.) bleiben im Blickpunkt.

1984:

Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe durch den damaligen Jugendwohlfahrtsausschuss

1987:

1. Schülerrockfestival in der börse

Die "Toten Hosen" geben sich die Ehre

1989:

erstmals drastische Zuschusskürzungen

1990:

Anwohner ziehen wegen Lärmbelästigung vor das Verwaltungsgericht. Diskussion über Schließung der börse ab 22 Uhr, wird per Gericht dann so verfügt.

Für einige Veranstaltungen wird die Stadthalle als Alternative genutzt.

Letzter Wackeltreff in der börse. Letzte Oldies-Disco mit über 2000 BesucherInnen in der Stadthalle, die danach wegen der anstehenden Restaurierung nicht mehr genutzt werden kann.

1991:

Die börse verzichtet ganz auf Discoveranstaltungen, da diese auf 22.00 Uhr beschränkt, keinen Sinn machen

Die Stadt bietet Zuschuss als Verlustausgleich für den Wackeltreff.

Die Stadt plant dann plötzlich und unerwartet eine 40 %ige Kürzung der Zuschüsse.

1992:

Mit einem neuen Konzept (Biergarten, Kneipe) soll wirtschaftlicher gearbeitet werden.

1995:

Das neue Konzept ist in 93/94 aufgegangen, die Besucherzahlen steigen wieder.

1996:

Unternehmer aus Vohwinkel will das Gebäude am Viehhof kaufen, der so genannte „Ringtausch“ kommt erstmalig ins Gespräch. Die börse ist mit dem Umzug einverstanden, die alte Bettfederfabrik an der Klophausstraße soll neues Domizil für die börse werden.

1997:

der Rat der Stadt Wuppertal bewilligt die finanziellen Mittel für den Umbau. Der Umzug ist beschlossen

Der erste Spatenstich in der Klophausstr./ Wolkenburg ist erfolgt, eine letzte Party im Gebäude der Viehhofstr. 125., das aus allen Nähten platzt

1998:

Die börse zieht als Übergangsbüro in eine Wohnung des Gebäudes der  Wolkenburg 106.

In angemieteten Räumen finden weiterhin Kurse und Workshops statt. Auf dem Weg in das neue Jahrtausend.

14.11.1998:

Eröffnung der börse an der Wolkenburg 100.

2002:

Die börse wird in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt, Gesellschafter ist der Verein. Der Gesellschaftszweck ist insbesondere die Förderung der Kultur, der Völkerverständigung und der Jugendförderung und Jugendhilfe im Sinne der ästhetischen Bildung in der regelmäßigen Programmarbeit. Dieser Zweck wird verwirklicht durch den Betrieb einer Kultur- und Kommunikationseinrichtung.

2003:

Die börse feiert in der Wolkenburg ihren 5. Geburtstag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten am neuen Standort hat sie sich inzwischen dort etabliert und ist trotz aller Unkenrufe weiterhin fester Bestandteil der Wuppertaler Kulturszene.

2004:

die börse feiert ihr 30 jähriges Bestehen. Trotz des „hohen“ Alters sind Tanz- und Theaterprojekte mit Jugendlichen und für ein junges Publikum zurzeit ein Programmschwerpunkt. Ein weiterer sind Kooperationen mit anderen Veranstaltern, nicht nur in Zeiten knapper Kassen eine gute Möglichkeit, ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot aufrecht zu erhalten.

2014:

Auch am 40sten Geburtstag ist die börse noch gut in Form. Heute ist Inhalt und Aufgabe der börse,  kulturellen Initiativen einen Raum zu bieten, Initiativen in allen kulturellen Sparten zu fördern, öffentlicher Treffpunkt für Communities zu sein und kulturelle Angebote auf dem Weg zur Professionalisierung zu unterstützen.